Zugeordnete Einträge: Kärnten

Grenzstein Hollenburg – Viktring

AUSTRIA Der Grenzstein markierte die Gerichtsgrenze zwischen dem Landgericht Hollenburg und dem Burgfried Viktring. Er ist als beidseitig reliefierte Marmorplatte gestaltet, nach Südosten ist das Wappen der Familie Dietrichstein zu sehen und die Jahreszahl 1763, nach Nordwesten das Doppelwappen des Klosters Viktring und ebenfalls die Jahreszahl 1763.   Details

IHS Grenzstein

AUSTRIA Aus historischer Sicht handelt es sich hier um eine besonderen Grenzstein, weil er in alten Gerichtsbezirksbeschreibungen aufscheint. Die Inschrift dieses Grenzsteines IHS bedeutet „Iesum Habemus Socium“ und wurde von den Jesuiten als ein Symbol ihres Ordens verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte gab es mehrere Jesuitenherrschaften in Kärnten, als Beispiele können Leonstain-Pörtschach, Millstatt oder Eberndorf… Weiter »

Landskroner Landgerichts-Grenzstein

AUSTRIA Der stattliche, dachförmig geschrägte Pfeiler aus Landskroner Granitgneis tragt auf der Villacher Seite das bambergische Löwenwappen und die Aufschrift „Der Statt Villach purkfried“. Die andere Seite zeigt das Wappen der Khevenhüller, die Inschrift lautet „Der herschafft LandtsCron Landtgericht“. Der Grenzstein wurde im Rahmen einer territorialen Übereinkunft zwischen den Inhabern von Landskron und der benachbarten… Weiter »

Seraphinscher Grenzstein Mauthbrücke

AUSTRIA Der Grenzstein wurde, soweit dies aus der verwitterten Inschrift ableitbar ist, im Jahr 1826 von Franz Seraphin, Fürst von Porcia und Graf zu Ortenburg errichtet. Eine frühere Erwähnung als Grenzpunkt wurde in einem Urbar von 1533 aufgefunden. Die Beschriftung lautet gleich wie beim ersten „Serafinischen Grenzstein“: „Gott=Glückseligkeit“ und „Mensch=Elend“   Details

Seraphinscher Grenzstein Treffen

AUSTRIA Der bemerkenswerte Grenzstein aus dem Jahr 1803 kennzeichnete damals die Grenze zwischen den Herrschaftsbereichen Treffen und Porcia. Es handelt sich dabei um eine Grenzkennzeichnung mit einer sehr prunkvollen Ausführung und dem Wappen des Fürstentums Porcia, die Beschriftung „Gott=Glückseligkeit“ und „Mensch=Elend“ spiegelt den damaligen Zeitgeist wieder. Details

Illyrischer Grenzstein

AUSTRIA Dieser Grenzstein aus weißem Marmor ist behauen und historisch sehr interessant, wurden doch derartige Grenzsteine nach dem Frieden von Schönbrunn (1809) aufgestellt. Der Grenzstein markierte die Grenze zwischen Österreich und Frankreich (Provinz Illyrien).   Details

Landesgrenzstein Osttirol

AUSTRIA Dieser typische Grenzstein an der Kronlandgrenze aus dem 19. Jahrhundert liegt an der Landesgrenze zwischen Kärnten und Osttirol und ist zylindrisch mit kegelförmigem Dach ausgeführt. Die Entfernung von der Landeshauptstadt Klagenfurt in Myrameter ist eingemeiselt.   Details

Sallacher Grenzstein

AUSTRIA Der Grenzstein trägt die spätgotischen Inschrift „Ortenburg“ und das Ortenburger-Wappen auf einer Seite und das Reliefwappen Dietrichstein auf der anderen Seite. Der Stein ist teilweise versunken, am Scheitelhochpunkt ist ein ca. 13 cm großes Griechisches Kreuz eingemeißelt. Die Jahreszahl der Errichtung ist auch im Dehio Kärnten, Wien 2001, S. 981 dokumentiert.   Details

Grenzsteine am Gut Kirchbichl

AUSTRIA Die beiden Grenzsteine haben wundervolle Armreliefs eingemeiselt, die nicht als heraldische Zeichen zu interpretieren sind, jedenfalls nicht als Elemente des Wappens der Gewerken Freidl, die zwischen 1558 und 1593 Lehensinhaber von Schloss Kirchbichl waren und somit als Errichter der beiden Grenzsteine gelten können. Details

Kreuzstein

AUSTRIA Die eingemeißelten Jahreszahlen, 1653, 1660, 1766, 1792 und 1958 bekunden amtliche Grenzbegehungen, was durch urkundliche Erwähnungen belegt ist. Das Monogramm „FW“ auf diesem Grenzstein bezieht sich auf eine Familie Widmann, die älteren Jahreszahlen stammen aus der Zeit der Grafen Widmann. Details